Akolythen

Eine Herzensangelegenheit

Stumpfe Schwerter und zu viele K’lor Schnecken. Alltag auf Korriban.

Vargas präsentierte grinsend die beiden Speederbikes.

„Wo hast du die jetzt hergezaubert?“ fragte Krenare sichtlich überrascht.

„Ich konnte nicht schlafen und habe sie wieder hergestellt.“

Woher hast du die Dinger?“ Aiden sah Vargas scharf an. Manchmal musste man ihm alles aus der Nase ziehen.

Als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt und diese Frage absolut überflüssig, antwortete Vargas: „Vom Elektroschrott hinter dem Landefeld natürlich.“

Aiden zog die Brauen hoch: „Natürlich…“

Vargas blickte den Rattataki verständnislos an. Aiden war manchmal wirklich seltsam. Wo sonst sollten nicht funktionale Speederbikes stehen als auf dem Schrotplatz? Dem einzigen Schrottplatz.

Er sieg auf das rechte Bike, Nizara platzierte sich hinter ihm, quetschte ihre überdimensionale Tasche zwischen sich und hielt sich an ihm fest.

Krenare saß schon triumphierend auf dem anderen Bike, wie Aiden missmutig feststellen musste, als er sich hinter sie setzte.

„Los geht’s,“ jubelte die Sith und raste den Hang hinunter in Richtung Tal. Vargas startete ebenfalls und gab Gas, um aufzuholen.

Die beiden Speeder rasten unter der nachlassenden Sonne der offenen Felsenwüste entgegen.

Auf einem Vorsprung, der die Sicht in ein schattiges Tal offenbarte, kamen sie zum Stehen.

„Hier ist es.“ Vargas lud die Karte in sein Sichtfeld und deutete mit der Hand ins Tal.

„Mitten in den K’lor Schnecken?“ fragte Ni unsicher. „Die Gegenstände liegen erstaunlich häufig in den Jagdgebieten der Carnivoren.“

„Zufälle gibt es…,“ kommentierte Vargas ironisch.

Krenare deutete auf eine Stelle hinter einem zerstörten Mauerwerk. „Dort stellen wir die Bikes ab. Und Aiden,“ sie drehte sich zu dem Rattataki um, „wenn du jetzt wieder ohne Absprache in die Viecher reinstürmst, sind die Schnecken deine geringste Sorge!“

„Ja, ja,“ grummelte Aiden.

Sie fuhren zu der ausgewählten Stelle, stellten die Bikes ab und sahen sich die Lage an. Vargas zeigte auf einen kleinen Container inmitten der Herde K’lor Schnecken.

Aiden hatte sein Schwert bereits in der Hand und war startbereit.

„Aiden lenkt die Aufmerksamkeit der drei Kleinen da vorne auf sich, du,“ Kenare deutete auf Vargas, „schnappst dir den Großen dahinter, während Ni die anderen drei Kleinen röstet…“

„Äh,“ warf Ni ein und hob die Hand für einen Einspruch.

„Unterbrich mich nicht! Ich kümmere mich so lange um den ganz Großen und locke ihn weg, bis ihr mit dem Rest fertig seid. Dann hauen wir die Riesenschnecke um. Noch Fragen?“

„Wie gedenkst du Aiden zu bestrafen?“ fragte Vargas.

„Was?“ Krenare drehte sich um.

Aiden sprang mitten in die Schnecken und begann, auf alles einzuschlagen, was nicht auf zwei Beinen stand.

Die Sith nahm die Hand an die Stirn. „Der Klotz macht mich fertig…Gut, dann muss er jetzt mit den Konsequenzen leben. Der Rest bleibt beim Plan. Ni, du grillst einfach alle Kleinen.“

„Nur keinen Druck aufbauen,“ murmelte Nizara und schaute unsicher auf ihre Ziel-Schnecken.

Krenare packte Nizara an den Schultern, starrte ihr in die Augen, schüttelte die kleinere Frau und fauchte: „Jetzt reiß dich mal zusammen, Ni! Du gehst jetzt da raus und grillst die Viecher! Los!“

„….“

Nizara musste sich eingestehen, dass eine wütende Krenare ihr in diesem Moment mehr Angst machte als der Ausbilder. Sie zwang sich zu einem Grinsen. „Du bist so unglaublich motivierend.“

Bevor Krenare eine mehr praktische Motivation anwenden konnte, ging Nizara schnell ein paar Schritte in Richtung der Schnecken.

Vargas schaute die Sith düster an und folgte Ni. Krenare seufzte. Sie würde ihre kleine Hexe schon nicht in den Tod schicken.

„Ich halte sie von dir fern,“ flüsterte Vargas, „lass dir Zeit.“

Nizara schaute skeptisch.

„Keine Sorge. Aiden ist mehr oder weniger unzerstörbar. Der hält noch eine Weile durch. Krenare ist zu flink und wird sowieso nicht getroffen.“

„Und du?“

Er sah sie überrascht an und antwortete entspannt: „Ich habe nicht vor, mich treffen zu lassen.“

Nizara hob eine Augenbraue. So einfach war das.

„Los jetzt!“ ertönte es hinter ihnen und Krenare marschierte entschlossen an ihnen vorbei.

Vargas nickte Nizara noch einmal zu und folgte der Sith in den Schneckenpulk, der sich um Aiden gebildet hatte.

 

 

Nizara konzentrierte sich, sammelte ihre Emotionen. Sie wollte beim nächsten Trainingskampf endlich soweit sein, die Blitze zu nutzen, bevor der Gegner sie erreichte. Sie wollte sie so selbstverständlich nutzen, wie die anderen ihre Schwerter. Sie würde diese dämlichen Schnecken jetzt grillen!

Die Dunkle Seite wallte auf. Sie streckte ihre Hände vor. Blitze bildeten sich zwischen ihren Fingerspitzen. Ni formte mit ihrem Willen sechs Blitzpunkte, drei an jeder Hand und wies jedem Blitz einen Finger zu, welche sie auf die jeweilige Schnecke richtete. Mit einem mentalen Ruck entließ sie die Blitze auf ihre Ziele.

Die sechs kleinen K’lor Schnecken zuckten, drehten sich um und stürmten auf sie zu.

Wie in Zeitlupe nahm sie ihre Umgebung war. Aiden hatte sein Schwert verloren, der Griff glitschig von zu viel Schleim und Innereien. Eine zweite große Schnecke war aufgetaucht. Vargas kämpfte jetzt mit den beiden großen Schnecken, während Krenare versuchte, die Riesenschnecke wegzulocken, die aber viel interessierter an Aiden war, der sein Schwert suchte.

In einem Anflug von Panik kamen Nizara Bilder ihrer Eltern in den Kopf, wie sie die Nachricht vom Tod ihrer Tochter durch K‘lor Schnecken überbracht bekamen.

Nicht nur vom Tod. Vom Scheitern. Vom Versagen auf ganzer Linie.

Das gehässige Gesicht des Ausbilders vor Augen, fühlte sie wie die Macht sich in ihr regte.

Entschlossen und dennoch noch voller Angst, kanalisierte sie die Macht erneut in ihre Hände. Sie spürte die Emotionen des Kampfes um sich herum. Die Dunkle Seite war so stark auf diesem Planeten, sie durchtränkte jeden Felsen, jedes Grab, jede Pflanze, selbst die Tiere. Sie war überall.

Überall…

Nizara zog die Macht aus dem Boden, aus den Steinen unter ihr, aus der warmen Luft, welche sie umgab, in ihre Hände. Sie verstand endlich, was der Text beschrieben hatte. Es musste nicht alles aus ihr selbst heraus kommen, wenn die ganze Umgebung von der Dunklen Seite getränkt war. Sie musste es nur zulassen und sich ihr öffnen.

Eine seltsame Entspannung durchzog sie, als sie ihre Hände ausstreckte. Zwei Blitze trafen die beiden mittleren Schnecken und töteten sie sofort, sprangen auf die nächsten über und schockten sie. Die Tiere blieben stehen und zuckten.

Dummerweise rannten immer noch zwei auf sie zu.

 

Mit einem mächtigen Hieb schlug Vargas die linke Schnecke in zwei Teile und zerquetschte die andere fast schon beiläufig an den Felsen. Sofort sprang er auf die erste geschockte Schnecke, schnitt den Torso in einem einzigen Schlag entzwei und ließ sein Schwert mit Telekinese durch die zweite geschockte Schnecke mähen.

Ni starrte ihn an, als er vor ihr zum Stehen kam.

„Entschuldige. Aiden hatte sein Schwert verloren,“ sagte Vargas ohne ein Funken Aufregung in der Stimme.

„Du…du…du bist großartig! Das war ja der Wahnsinn! Du kannst die,“ sie machte eine weitläufige Handbewegung Richtung Schnecken, “alleine besiegen…“ stotterte Ni beeindruckt und wunderte sich, warum er beim Training nicht alle auseinander nahm.

Vargas senkte kurz den Blick. Sie verstand seine Reaktion nicht. Er sah aus, als wäre es ihm peinlich.

„Wir sollten die anderen drei noch ausschalten.“

„Wir? Du brauchst mich doch dazu nicht.“ Nizara war neidisch, beeindruckt und stolz auf ihn gleichzeitig.

Vargas Mimik verriet nicht, was in ihm vorging.

„Kommst du?“ fragte er leise, drehte sich um und schritt zurück.

Sie trabte los und beeilte sich, zu ihm aufzuschließen.

Aiden und Krenare hatten inzwischen eine der beiden großen Schnecken zerlegt. „Ich will endlich ein vernünftiges Schwert,“ schrie Aiden während er auf der zweiten großen Schnecke herumhackte. „Das ist doch Mist.“

„Die Trainingsschwerter sind nicht effektiv, um durch die dicken Körper der größeren Exemplare der K’lor Schnecken zu schneiden,“ erklärte ihr Vargas ihr noch schnell, bevor er begann, sich von der anderen Seite durch die Schnecke durchzuarbeiten.

Krenare schnaubte nur.

Ni atmete tief durch und sammelte erneut Energie in ihren Händen. Sie stellte fest, dass Neid auch ein guter Motivator für die Dunkle Seite war, als ein heller Blitz die letzte große Schnecke traf und das Biest endlich zusammenbrach.

„Scheiße!“ brüllte Aiden und kroch vollkommen mit Innereien bedeckt unter der toten Schnecke hervor.

Vargas nickte ihr zu und deutete mit dem Schwert auf die Riesenschnecke. Die Eleganz von Krenares Bewegungen ließ langsam nach. Es wurde Zeit, den Kampf zu beenden.

Aidens Augen flammten auf. Brüllend raste er auf das Monster zu.

Vargas war es unbegreiflich, warum der Rattataki bei jedem Kampf brüllen musste, vor allem, weil es de K’lor Schnecken in keiner Weise beeindruckte. Er atmete tief durch, packte das minderwertige Trainingsschwert und näherte sich mit Bedacht der Riesenschnecke.

„Die Beine,“ teilte er den anderen mit.

 

Die Riesenschnecke.

Nizara starrte das Vieh an. Sie fragte sich, wie sie diesen Giganten mit ihren Trainingsschwerter bezwingen sollten.

Die Antwort lautete: gar nicht. Die Schwerter waren einfach nicht lang und scharf genug, um an lebenswichtige Organe zu kommen. Proportional mit der kurzen Reichweite sank ihr Mut, sich dem Vieh zu nähern.

Sie schloss die Augen.

Mit der Macht und ihren Gedanken reiste sie in die Schnecke. Sie stellte sich vor, wie ihr Geist durch das gewaltige Maul in den Körper des Tieres eindrang. Immer tiefer tauchte sie in die Struktur der K’lor Schnecke ein. Aus dem Darm – es bestand gefühlt zu 70% aus Verdauungstrakt – in die Schleimhaut, die Muskelschicht, die tieferliegenden Gewebe, das Nervensystem.

Primitivstes Strickleiternervensystem. Schlundganglien nicht merklich ausgeprägt. Kein Ansatzpunkt. Jede blöde Schnecke hatte zumindest einen Schlundring, was in etwa dem Gehirn entsprach, ärgerte Nizara sich, außer K’lor Schnecken natürlich. Die waren in der Evolution ihres Nervensystems einfach in der Urzeit stecken geblieben. Reichte ja zum Fressen.

Sie musste weitersuchen.

Entlang der Adern zum Herz. Zweikammerherz.

Sie erlaubte sich ein Grinsen. Immer noch mit geschlossenen Liedern und der Sicherheit, die anderen würden schon auf sie aufpassen, legte sie vor ihrem geistigen Auge ihre Hände um das Herz der Schnecke.

Es war zu groß.

Zweifel keimten in ihr auf. Das Lachen der anderen. Die Häme. Du schaffst es sowieso nicht, Velen. 

Nein! Verdammt. Sie musste sich von dieser Vorstellung lösen. Hier. Hier und jetzt. Kein Ausbilder, keine anderen. Nur eine wütende Riesenschnecken, die ihre Freunde gleich auffraß…

Sie atmete tief durch. Zu groß, zu klein, das gab es mit der Macht nicht. Ihre Hände waren nur Bilder. Die Macht berührte das Herz. Sie ließ ihre mentalen Finger wachsen bis sie das Herz umschlossen.

Mit aller Kraft drückte sie zu und zerquetschte das Herz der Riesenschnecke.

Die gigantische K’lor Schnecke brach zusammen.

 

Aiden sprang mit einem lauten Ausruf überrascht zurück und stieß ein paar Male mit dem Schwert in den Körper des Monsters. Als nichts geschah, ließ er sich stöhnend auf den Rücken fallen. Eine Schleimpfütze bildete sich um ihn.

Krenare ließ sich keuchend auf dem Boden nieder und stützte sich im Sitzen vornüber auf ihrem Schwert ab. Ihr Blick suchte Nizara, welche gerade ihre Augen wieder öffnete. Die vollen Lippen der Sith verzogen sich zu einem zufriedenen Lächeln. Na also!

Vargas senkte erschöpft den Kopf, schaute auf das abgetrennte Bein vor ihm und ging schweren Schrittes zu Nizara. Zumindest war Fernkampf eine effektive Methode, sauber zu bleiben, dachte er nach einem Blick zu dem völlig in Innereien gebadeten Aiden.

„Was hast du gemacht?“ fragte er.

„Das Herz zerquetscht,“ antwortete Ni grinsend. Sie war ein bisschen stolz auf sich.

Vargas nickte anerkennend. „Eine gute Idee.“

„Das Herz?“ quäkte Aiden vom Boden aus und drehte sich in seiner Schleimpfütze auf den Bauch. „Du kannst, scheiße,“ mit einem Ächzen stand er auf, „du kannst einer 6 m Schnecke,“ er fuchtelte mit dem Schwert in Richtung des Kadavers, wobei er weitläufig Schneckeninnereien verteilte, „das Herz zerquetschen?“

„Einer 7,38 m Schnecke,“ warf Vargas ein.

„Vargas, verdammt! Es ist egal, ob es 6 oder 7 Meter sind.“ Er fuchtelte weiter mit dem Schwert herum. „Sie hätte das verdammte Herz auch früher zerquetschen können!“

„Ich wollte dir den Kampf nicht nehmen, Aiden,“ unterbrach Nizara schnell, bevor der Rattataki noch auf sie losging, „du hast so einen motivierten Eindruck gemacht. Mit den richtigen Waffen wäre das Vieh schon längst tot gewesen.“

„Ja! Genau! Und was geben sie uns? Diese blöden Kinderwaffen! Ist doch Mist so was.“

Ni wich einem Stück tropfendem Darmgewebes von Aidens herumwirbelnder Klinge aus.

Krenare gesellte sich zu ihnen. Sie grinste immer noch.

„Sag nix,“ nuschelte Nizara.

Die Sith tätschelte Ni auf dem Kopf. Ni verzog das Gesicht und schaute die größere Frau an. „Das hat meine Oma auch immer gemacht…“

„Die mit dem Gemüsebeet oder die andere?“ wollte Vargas wissen.

„Die andere.“

Ni riss plötzlich die Augen auf und rannte zu der Riesenschnecke.

„Oh, nein, Ni, bitte,“ stöhnte Krenare und drehte sich zu ihr um. 

 

Vargas folgte Nizara, die vor der Schnecke stand und überlegte, wie sie am besten hinauf kam.

„Vielleicht ist es durch den Mund kürzer,“ schlug Vargas vor. Seine Tonlage machte deutlich, dass es keine Frage war und er die Entfernung bereits kannte.

Ni strahlte ihn an und hüpfte unter den schockierten Blicken der beiden anderen in das Maul der gigantischen Schnecke.

„Vargas, du kannst echt ein Arsch sein,“ rief Aiden ihm zu.

Verwirrt schaute Vargas ihn an. „Was meinst du?“

Aiden ließ sich mit einem feuchten Platsch wieder auf den Rücken fallen. „Du macht mich fertig, Vargas…“

Ohne ein weiteres Wort stapfte Vargas an der Riesenschnecke vorbei, um den Container zu holen.

Aiden schüttelte weiter Schleimklumpen von seinem gezahnten Übungsschwert. Seit Vargas die ganzen Implantate hatte, war es zwar besser, aber vielleicht brauchte er doch mal so eine Art Update. Oder einen Schlag auf den Kopf.

 

Eine glückliche, vollständig mit Schleim bedeckte Nizara kletterte aus dem Maul der Schnecke hinaus und hob mit beiden Händen die Raspelzunge triumphal in die Höhe.

„Sie ist so fantastisch!“

Krenare stand so schnell sie konnte auf. Ihre Bewegungen waren langsamer als sonst. „Der Container!“

Vargas kam hinter der Riesenschnecke hervor und hob besagten Container hoch. „Gesichert.“

Krenare lächelte erleichtert, verstaute den Container am Bike und musterte ihre Truppe. „Dann zurück zur Akademie.“

Vargas warf einen kritischen Blick auf Aiden und Ni. Die Bikes würden völlig verschleimt sein. Er seufzte.

Krenare verwies den triefenden Aiden auf den Platz hinter ihr und düste los. Nizara hörte noch, wie er sich beschwerte.

Sie schaute Vargas an. „K’lor Schneckenschleim fördert die Kampfkraft. Deshalb badet Aiden auch regelmäßig darin. Morgen beim Training werde ich so was von unbesiegbar sein! Ha!“

Vargas grinste und startete das Bike.

Epilog

Vargas und Nizara saßen auf dem Rand der Mauer zum Schrottplatz hin. Vor ihnen tauchte die untergehende Sonne den Himmel in Blut.

Ni seufzte: „Der Schleim hat ja wohl auf ganzer Linie versagt.“

Ohne den Blick von dem blutroten Horizont zu nehmen, erwiderte Vargas: „Da bin ich mir nicht so sicher. Ich fand dich etwas besser.“

„Klar, ich schmiere mich gleich morgen früh erneut ein…“ Enttäuscht von sich selbst, starrte sie auf die dunkler werden Steine vor ihnen, während die Sonne unter ging.

Die Leuchtgloben hinter ihnen am Weg aktivierten sich und ließen die beiden Akolythen lange Schatten werfen.

Vargas sah sie von der Seite an, als er aufstand. „Kein Bad in Schneckenschleim mehr, Ni. Du zerquetschst einfach nur noch Herzen.“